ecoTECTURA goes Kopenhagen: 3 Days of Design
Gute Architektur entsteht nicht nur am Schreibtisch. Sie entsteht dort, wo man Neues sieht, Materialien angreift und mit Menschen spricht, die Gestaltung genauso ernst nehmen wie wir. Genau deshalb hat sich das ecoTECTURA-Team heuer auf den Weg nach Kopenhagen gemacht – zu den 3 Days of Design, einem der wichtigsten Design-Events Europas.
Fünf Tage, von Dienstag bis Samstag, voller Showrooms, Studios, Gespräche und Eindrücke. Statt nach dem Offensichtlichen zu suchen, haben wir uns auf die Details konzentriert, die wirklich einen Unterschied machen – innen wie außen. In diesem Beitrag nimmt Sie ecoTECTURA mit auf unsere Reise und zeigt, warum solche Recherche für unsere Projekte essenziell ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Fünf Tage Kopenhagen – mit dem gesamten Team bei den 3 Days of Design.
- Showrooms und Aussteller haben uns neue Materialien, Möbelkonzepte und Gestaltungsansätze gezeigt.
- Besuche bei namhaften Architekturbüros gaben Einblick, wie Kopenhagen zu der Stadt wurde, die sie heute ist.
- Hotels und Restaurants haben wir nicht nur angesehen, sondern erlebt – denn ein Raumkonzept versteht man erst aus Sicht des Gastes.
- Das sagt ecoTECTURA: Inspiration ist kein Zufall, sondern Teil unserer Arbeit – und fließt direkt in Ihre Projekte ein.
Warum wir nach Kopenhagen gefahren sind
Kopenhagen gilt seit Jahren als eine der spannendsten Städte für Architektur und Design. Hier verbinden sich skandinavische Klarheit, handwerkliche Qualität und ein selbstverständlicher Umgang mit Nachhaltigkeit. Für uns als Büro für alpine Hotelarchitektur ist das kein Widerspruch, sondern eine wertvolle Perspektive:
- Reduktion statt Überladung
- Materialehrlichkeit statt Oberfläche
- Atmosphäre statt Effekt
Wer Räume für Gäste gestaltet, muss wissen, was Gäste heute bewegt. Und das erfährt man am besten dort, wo Trends nicht nur gezeigt, sondern gelebt werden.
3 Days of Design: Inspiration, so weit das Auge reicht
Die 3 Days of Design verwandeln Kopenhagen jedes Jahr in einen einzigen großen Showroom. Hersteller, Studios und Marken öffnen ihre Türen – oft in Räumen, die selbst schon ein Erlebnis sind. Für uns bedeutete das:
- Materialien zum Anfassen – Holz, Textilien, Stein, Metall und neue Oberflächen, die man nicht im Katalog versteht
- Konzepte zum Staunen – Möbel, Leuchten und Raumlösungen, die Funktion und Emotion verbinden
- Menschen mit echtem Feuer – Gestalter, Hersteller und Handwerker, die mit Leidenschaft über ihre Arbeit sprechen
Zwischen den Ausstellern führte uns der Weg durch Viertel, die man in keinem Reiseführer findet – mit kleinen Galerien, Werkstätten und Hinterhöfen voller Ideen. Am Ende jedes Tages waren die Füße müde, aber die Köpfe voll.
Zu Gast bei Kopenhagens Architekturbüros
Ein besonderes Highlight waren unsere Besuche bei namhaften Architekturbüros in Kopenhagen. Der Blick hinter die Kulissen hat uns gezeigt, wie andere Teams denken, arbeiten und entwerfen:
- Wie Ideen entstehen – von der ersten Skizze bis zur Umsetzung
- Wie Stadt geplant wird – mit Mut, Langfristigkeit und dem Menschen im Mittelpunkt
- Wie Teams zusammenarbeiten – offen, interdisziplinär und mit viel Raum für Austausch
Die Gespräche mit den Architektinnen und Architekten haben uns vor allem eines gezeigt: Kopenhagen ist nicht zufällig so geworden, wie es heute ist. Dahinter stehen Haltung, Konsequenz und ein klarer Blick in die Zukunft.
Architektur, die man nicht vergisst
Kopenhagen ist eine Stadt, die man zu Fuß und mit dem Rad erleben muss. An fast jeder Ecke zeigt sich, wie selbstverständlich hier historische Bausubstanz und zeitgenössische Architektur zusammenspielen. Ob die markante Silhouette der Königlichen Bibliothek am Wasser, das Kraftwerk CopenHill mit Skipiste auf dem Dach oder die neuen Stadtteile am Hafen – überall wird spürbar:
- Architektur darf mutig sein, ohne laut zu werden
- Öffentlicher Raum wird als Ort der Begegnung verstanden
- Wasser, Licht und Grün sind fester Teil der Planung, nicht Dekoration
Gerade diese Selbstverständlichkeit hat uns beeindruckt – und viele Parallelen zu unserer Arbeit in den Alpen gezeigt, wo Landschaft und Architektur ebenfalls untrennbar zusammengehören.
Hotels und Kulinarik: Raumkonzepte vom Gast aus erleben
Natürlich haben wir auch Hotels gecheckt. Nicht nur angeschaut, sondern drin gegessen und verweilt. Denn nur so versteht man wirklich, was ein gutes Raumkonzept aus Sicht des Gastes bedeutet. Und ehrlich gesagt: Das ist auch einer der schönsten Teile unseres Jobs.
Dabei haben wir genau hingesehen:
- Ankommen: Wie fühlt sich der erste Moment in der Lobby an?
- Verweilen: Welche Zonen laden zum Bleiben ein – und warum?
- Details: Licht, Akustik, Haptik, Duft – was macht den Unterschied?
Auch kulinarisch hat Kopenhagen gehalten, was es verspricht. Wir haben in Restaurants gegessen, die genauso viel Sorgfalt ins Interieur gesteckt haben wie in die Küche. Regionale Produkte, ehrliche Materialien, durchdachte Atmosphäre – hier wird Gastronomie als Gesamterlebnis verstanden. Für uns, die wir regelmäßig Restaurants und Gastronomiebereiche in Hotels planen, war das pure Inspiration.
Was wir aus Kopenhagen mitnehmen
| Eindruck aus Kopenhagen | Was er für unsere Projekte bedeutet |
|---|---|
| Materialehrlichkeit | natürliche, regionale Materialien noch konsequenter einsetzen |
| Reduktion | Räume, die durch Klarheit wirken statt durch Fülle |
| Lichtführung | Atmosphäre gezielt über Tages- und Kunstlicht gestalten |
| Gastronomie als Erlebnis | Interieur und Kulinarik als Einheit planen |
| Öffentlicher Raum | Begegnungszonen in Hotels bewusst stärken |
| Nachhaltigkeit | ökologische Lösungen als selbstverständlichen Teil des Entwurfs denken |
Das sagt ecoTECTURA: Recherche ist für uns kein Luxus, sondern Grundlage. Nur wer regelmäßig über den eigenen Tellerrand blickt, kann Projekte mit frischer Relevanz füllen. All das, was wir in Kopenhagen gesehen und erlebt haben, fließt jetzt in unsere Arbeit ein – und damit in Ihre Projekte.
💡 Wie ecoTECTURA diese Inspiration in Hotelprojekte übersetzt, finden Sie auf unseren Leistungsseiten zu Architektur und Innenarchitektur.
Teambuilding mit Weitblick
Fünf Tage gemeinsam unterwegs – das schweißt zusammen. Zwischen Showrooms, Bürobesuchen und Abendessen blieb Zeit für Gespräche abseits des Projektalltags, für gemeinsames Staunen und ehrliches Diskutieren. Und mit einem Abend im Tivoli auch für ein bisschen Freizeit und private Unternehmungen.
ecoTECTURA-Tipp:
Inspiration wirkt am stärksten, wenn man sie teilt. Wer als Team gemeinsam reist, entwickelt eine gemeinsame Sprache für Gestaltung – und genau die spürt man später in jedem Projekt.
Mit vollen Köpfen zurück in die Alpen
Fünf Tage Kopenhagen haben uns gezeigt, wie viel Kraft in Details, Haltung und echter Leidenschaft steckt. Die 3 Days of Design, die Gespräche mit Architekturbüros, die Hotels und Restaurants – all das hat unseren Blick für das Besondere geschärft.
Jetzt sind wir zurück in Flachau, mit neuen Ideen, frischen Perspektiven und einem gestärkten Team. Und wir freuen uns darauf, diese Inspiration in Ihre Projekte zu tragen. Denn gute Hotelarchitektur beginnt mit Neugier – und mit dem Mut, genau hinzusehen.