Berggasthof Schlögelberger
Projektinformationen
Auftraggeber
Familie Sampl
Standort
St. Margarethen im Lungau
Fakten und Zahlen
9.000
Schindeln selbst gefertigt aus eigenem Waldbestand – handwerkliche Fassade als Haltung
300
Hirschgeweihe verbaut im einzigartigen Privattafel über der Bar
5,8 m
hohe Glasscheibe – um innen mit der Natur verbunden zu sein
Die Lösung
Der Berggasthof Schlögelberger ist kein Haus, das gebaut wurde – er ist eines, das gewachsen ist. Buchstäblich: Das gesamte Holz für die konstruktiven Elemente stammt aus dem eigenen Waldbestand und wurde selbst hergestellt. 9.000 handgefertigte Holzschindeln schützen die Fassade auf eine der ursprünglichsten Arten, die es gibt – und zeigen dabei, dass Tradition auch modern kann.
Die zweigeschossige Gastronomie orientiert sich direkt an der Topografie und der Pistenlage – das Ergebnis ist ein Ski-in / Ski-out auf zwei Ebenen, das den Übergangzwischen Berg und Haus aufhebt. Was von außen selbstverständlich wirkt, ist innen mit Präzision durchdacht.
Im Inneren entfaltet sich ein Raum, der zwischen Handwerk, Inszenierung und Atmosphäre balanciert. Die offene Showküche – wie man sie sonst nur aus der Stadtkennt – trifft auf alpines Flair. Ein angrenzender Sunken Table lädt dazu ein, direkt dabei zu sein. Über der Bar thront der einzigartige Privattafel: mit 300 Hirschgeweihen verbaut und mit einem Getränkelift durch den Tisch bespielt – ein Möbelstück, das Geschichten erzählt.
Auf der Terrasse steht ein eigener Räucherkasten – ein Ort, der Winter- wie Sommergästen das alpine Handwerk näherbringt. Keine Dekoration, sondern gelebtePraxis.
Kleine Ausschnitte in der Fassade rahmen gezielte Blickbeziehungen in die Natur ein. Einer davon öffnet den direkten Blick ins eigene Wildgehege. Architektur als Fenster zur Landschaft – nicht als Kulisse davor.Die zweigeschossigen Apartments runden das Angebot ab und machen den Schlögelberger zu einem vollständigen Ort – zum Essen, Verweilen und Ankommen.