Moderne alpine Architektur mit beeindruckendem Hoteldesign vor einem malerischen Sonnenuntergang über den Bergen.

Berggasthof Schlögelberger

Wie kann ein Neubau so verwurzelt sein, dass er sich anfühlt, als wäre er aus dem Berg gewachsen?

Projektinformationen

Projektart
Neubau
Leistungen
Architektur
Bauleitung
Innenarchitektur
Projektmanagement
Status
Fertig
Jahr
2021

Auftraggeber

Familie Sampl

Standort

St. Margarethen im Lungau

Die Aufgabe

Die Entwicklung eines Berggasthofs, der so tief in seinem Ort verwurzelt ist, dass jedes Material, jedes Detail und jeder Raum eine Geschichte erzählt – unsere Geschichte.

Fakten und Zahlen

9.000

Schindeln selbst gefertigt aus eigenem Waldbestand – handwerkliche Fassade als Haltung

300

Hirschgeweihe verbaut im einzigartigen Privattafel über der Bar

Moderne Innenarchitektur eines Hotels mit spektakulärem Ausblick und stilvollem Mobiliar bei Sonnenuntergang.

5,8 m

hohe Glasscheibe – um innen mit der Natur verbunden zu sein

Der Ansatz

Die Natur und die Topografie waren zuerst da. Die Architektur folgt ihnen – nicht umgekehrt. Was vor Ort ist, wird genutzt. Was die Familie kann, wird sichtbar gemacht. Kein Material von weit her, kein Handwerk von fremder Hand – sondern ein Haus, das so konsequent aus seinem Ort entsteht, dass es gar nicht woanders stehen könnte.

Alpine Architektur zeigt ein Hotel mit atemberaubendem Sonnenuntergang über der Landschaft und einladender Raumgestaltung.

Die Lösung

Der Berggasthof Schlögelberger ist kein Haus, das gebaut wurde – er ist eines, das gewachsen ist. Buchstäblich: Das gesamte Holz für die konstruktiven Elemente stammt aus dem eigenen Waldbestand und wurde selbst hergestellt. 9.000 handgefertigte Holzschindeln schützen die Fassade auf eine der ursprünglichsten Arten, die es gibt – und zeigen dabei, dass Tradition auch modern kann.

Die zweigeschossige Gastronomie orientiert sich direkt an der Topografie und der Pistenlage – das Ergebnis ist ein Ski-in / Ski-out auf zwei Ebenen, das den Übergangzwischen Berg und Haus aufhebt. Was von außen selbstverständlich wirkt, ist innen mit Präzision durchdacht.

Im Inneren entfaltet sich ein Raum, der zwischen Handwerk, Inszenierung und Atmosphäre balanciert. Die offene Showküche – wie man sie sonst nur aus der Stadtkennt – trifft auf alpines Flair. Ein angrenzender Sunken Table lädt dazu ein, direkt dabei zu sein. Über der Bar thront der einzigartige Privattafel: mit 300 Hirschgeweihen verbaut und mit einem Getränkelift durch den Tisch bespielt – ein Möbelstück, das Geschichten erzählt.

Auf der Terrasse steht ein eigener Räucherkasten – ein Ort, der Winter- wie Sommergästen das alpine Handwerk näherbringt. Keine Dekoration, sondern gelebtePraxis.

Kleine Ausschnitte in der Fassade rahmen gezielte Blickbeziehungen in die Natur ein. Einer davon öffnet den direkten Blick ins eigene Wildgehege. Architektur als Fenster zur Landschaft – nicht als Kulisse davor.Die zweigeschossigen Apartments runden das Angebot ab und machen den Schlögelberger zu einem vollständigen Ort – zum Essen, Verweilen und Ankommen.